Von Trollwegen und abenteuerlichen Husky-Safaris durch Lappland

(FOTO: Dietrich Bender) Schlittenhunde lieben es zu rennen
(FOTO: Dietrich Bender) Schlittenhunde lieben es zu rennen

Dietrich Bender liebt Abenteuer, Schnee und das Reisen mit dem Hundeschlitten durch Lappland und Alaska. In seinem neuen Buch „Trollwege“ nimmt der Skandinavienliebhaber in 26 spannenden Kurzgeschichten den Leser mit auf eine Reise in den Norden Europas. Natürlich wollte ich von ihm genauer wissen, wie seine Nordpassion entstand und wie er auf die Idee kam, mit seiner Frau Sigrid auf Treckkingtour mit dem Hundeschlitten zu gehen.

Dietrich Bender liebt das Abenteuer und den Norden

Dietrich Bender mit Huskies
(FOTO: Dietrich Bender) Dietrich Bender liebt Skandinavien und Trekkingtouren mit Huskies.
Finntastic:
Hallo Dietrich, wir kennen uns bereits von der Skandinavien Welt 2017 in Essen. Ich freue mich sehr, dein neues Buch Trollwege lesen zu dürfen. Mir haben die 26 Kurzgeschichten aus Skandinavien richtig gut gefallen. Und am Ende habe ich mich tatsächlich gefragt, ob Trolle oder Elfen wirklich existieren…;) Wie sieht es bei dir aus, glaubst du an Dinge zwischen Himmel und Erde?

Dietrich:
Es gibt mehr davon, als unsere Schulweisheit sich träumen lässt, wie es so ähnlich bei Shakespeare heißt. Direkt gefragt, sage ich: „Es wäre schön, wenn es sie gäbe.“

Finntastic:
Seit Jahren reist du, zunächst gemeinsam mit deiner ganzen Familie, seit deine Töchter erwachsen sind, meist zusammen mit deiner Frau Sigrid, kreuz und quer durch den Norden Europas und Nordamerikas. Wie entstand überhaupt deine Nordpassion und was fasziniert dich an den Ländern im hohen Norden? Wie konntest du deine Frau davon überzeugen dich auf all deinen Reisen zu begleiten?

Dietrich:
Als unsere Kinder auf der Welt waren, wollten wir mit ihnen am liebsten in freier Natur Urlaub machen und reisen. Auf den Norden kamen wir deshalb, weil wir es im Sommer lieber etwas kühler haben, mediterrane Hitze ist nichts für uns. Also kauften wir einen VW-Bus und zogen los in Richtung Schweden. Dort hat uns dann der Nordland-Virus gepackt und seitdem nicht mehr los gelassen. Die gewaltigen Naturlandschaften des Nordens: die unendlichen Wälder Schwedens, die unzähligen Seen Finnlands, die beeindruckenden Fjorde Norwegens, das ewige Eis Grönlands, und die Vulkane Islands faszinieren uns bis heute immer wieder aufs Neue. Sigrid war von Anfang an genauso begeistert wie ich von dieser fantastischen Natur und unserer Art, in ihr mit Campingbus, Kanu, Zelt und Rucksack zu reisen.

Finntastic:
Welches Land in Nordeuropa bzw. Nordamerika gefällt dir am besten bzw. welches bereist du am Liebsten?

Dietrich:
Immer das, in dem ich mich gerade befinde. Am meisten bin ich allerdings  in Schweden auf Tour…

Finntastic:
Und was war dein bislang spannendstes Reiseabenteuer bzw. -erlebnis?

Dietrich:
Spannend finde ich alles, was mit Tierbeobachtungen zu tun hat. In Norwegen waren das vor Jahren Walbeobachtungen vor den Vesterålen, bei dem unser Boot hautnah an die grauen Riesen der Meere herankam. In Schweden konnten wir einmal miterleben, wie mitten im Fjell plötzlich eine riesige Rentierherde auf uns zu kam und wir von fast tausend Tieren auf einmal eingeschlossen wurden. Aber die wohl brenzligste Situation haben wir in Alaska erlebt, als wir unverhofft einer Schwarzbärin mit einem Jungtier gegenüber standen und unser Campingbus, in den wir flüchten wollten, selbst für einen schnellen Sprint zu weit weg stand. Gott sei Dank wurden wir von der Bärin, die uns eindringlich fixierte, nicht als Bedrohung eingestuft.

Sulitelma
(FOTO: Dietrich Bender) Das gigantische Gebirgsmassiv des Sulitelma, an der schwedisch-norwegischen Grenze
Finntastic:
Bislang hast du in deinem Buch „Nach Norden Kinder“ über deine Erlebnisse mit deiner Familie berichtet, oder wie in „Nordlicht über Helags“ und „Ab nach Alaska“ über deine Abenteuer auf den gemeinsamen Treckingtouren mit deiner Frau Sigrid. Wie kamst du auf die Idee ein Buch mit mystischen Kurzgeschichten über Skandinavien herauszugeben? Was hat dich dazu inspiriert?

Dietrich:
Viele unserer Touren führten uns in ungewöhnliche, abenteuerliche Landschaften. Wer einmal zwei Stunden in dem düsteren Lavalabyrinth vom Dimmuborgir in Island gewandert ist, bei dem steigt die Bereitschaft, an Trolle zu glauben, enorm an. Die gewaltigen Naturlandschaften des Nordens beeinflussen unser Denken und unsere Wahrnehmung, je länger wir uns in ihnen bewegen. Man ist viel leichter dazu bereit, auch ungewöhnliche Erklärungen für Erlebnisse und Naturerscheinungen zu finden, als die herkömmlichen. Es hat einen ungeheuren Reiz für mich, um Erlebnisse auf unseren Fahrten Geschichten zu spinnen, die ungewöhnliche Deutungen enthalten. Geschichten, deren Ende unter Umständen mehrdeutig ist, die eine überraschende Pointe haben.

Wir sind auch allein mit Fackeln in die Karsthöhlen Abiskos hinabgestiegen, haben uns einen Weg durch die gewundenen Baumstämme des Trollskogens gesucht, sind im Nebel stundenlang über das Kahlfjell gewandert und mit dem Kanu dunkle Flüsse hinunter gefahren. Die vielfältigen Eindrücke dabei haben mich zu diesen ungewöhnlichen Geschichten inspiriert.

Finntastic:
Bereits auf der Skandinavienwelt hat mich deine Lesung mit Lichtbildvortrag zu deinem Buch „Huskies, Schnee und schnelle Kufen“ in seinen Bann gezogen. Ich habe richtig Lust bekommen, einmal selbst mit Schlittenhunden auf Tour durch Skandinavien zu gehen. Allerdings hat es mich eher abgeschreckt, dass du als Musher, wie die Schlittenhundeführer genannt werden, auch richtig viel Theorie über das Gespann und die Führung mit dem Schlitten und den Umgang mit den Hunden lernen muss. Meinst du, dass jeder das lernen kann? Und was sollte ich noch für Voraussetzungen mitbringen, um ein richtig guter, erfahrener Musher zu werden?

Dietrich:
Zieh einmal mit Huskies los, du wirst es nicht bereuen. Ich kann dir allerdings nicht garantieren, dass es bei einer Tour bleiben wird. Die Suchtgefahr ist groß. Die Theorie sollte dich dabei nicht abschrecken. Du lernst alles recht schnell durch Learning by doing. Außerdem lernst du alle Dinge, die dir gefallen, meistens problemlos, weil die Motivation dafür da ist.

Hunde solltest du mögen, damit du Kontakt zu ihnen bekommst, sonst fällt das Steuern eines Gespannes schwer. Sie sind keine Maschinen mit Gashebel und Bremse, die dich durch die Gegend ziehen, sondern lebendige Partner bei deiner Tour, mit denen Du kommunizieren musst. Eine gute körperliche Grundkondition ist je nach Gelände von Vorteil, denn manchmal ist es notwendig durch Abstoßen mit den Füßen oder Schieben des Schlittens die Hunde an steilen Hängen zu unterstützen. Das kann anstrengend sein, besonders wenn man im Expeditionsstil mit schwer beladenen Schlitten unterwegs ist.

Bereitschaft zur Mithilfe bei allen anfallenden Arbeiten wie Füttern, An- und Abspannen der Hunde, Zubereiten der Mahlzeiten und nicht zu vergessen, dem morgendlichen Einsammeln der gefrorenen Hinterlassenschaften der Hunde, wird erwartet. Erfüllst du diese Voraussetzungen wirst du wunderbare Erlebnisse auf traumhaften Fahrten durch die weiße nördliche Wildnis haben.

Finntastic:
Das klingt wirklich nach tollen Schneeabenteuern. Wie kamt ihr überhaupt auf die Idee, Touren mit Schlittenhunden zu absolvieren und wo habt ihr den Umgang mit Hund und Schlitten erlernt. Wie lange dauert es denn eigentlich, bis du im Umgang mit Hund und Schlitten Routine bekommst?

Dietrich:
Die Idee dazu hatten Sigrid und ich, als wir ein passendes Geschenk für unseren fünfzigsten Geburtstag suchten. Wir wollten uns ein Abenteuer schenken. Da wir schon seit vielen Jahren Skandinavien bereist hatten, aber noch nie im Winter da gewesen waren, entstand die Idee, dort einmal mit Schlittenhunden auf Tour zu gehen. Dass auf diese eine Tour dann allerdings immer mehr folgen würden, hatten wir nicht geplant. Aber nach den ersten Fahrten durch die verschneiten Winterwälder Lapplands waren wir dem Zauber des Trail rettungslos verfallen.

Die ersten Erfahrungen machten wir auf einer Tour, die ein Kennel in Jukkasjärvi bei Kiruna anbot. Den Umgang mit den Gespannen lernst du auf organisierten Touren in ein zwei Tagen recht schnell, bis du jedoch „Routine“ bekommst, dauert es schon ein paar Jahre, besonders, wenn du nur einmal im Jahr auf Tour gehst, und das nicht mit eigenen Hunden, sondern mit den Gespannen eines Kennels. Wir haben nach sechs Jahren zum ersten Mal den Eindruck bekommen, dass man uns als „erfahren“ betrachtet, als unser Guide Thommy uns auf einmal ohne Einweisung nur noch die Hunde für die Schlitten zuteilte und wir dann alleine die Gespanne angeschirrt haben.

Mit Huskies on Tour
(FOTO: Dietrich Bender) Auf Tour mit den Huskies: Ein guter Musher beherrscht auch die Sprache der Hunde.
Finntastic:
Wichtig für einen Musher ist sicher auch, die Sprache der Hunde zu verstehen. Musst Du dazu eine Gabe haben, oder ist auch das erlernbar?

Dietrich:
Du musst Hunde mögen, dann verstehst du auch schnell ihre „Sprache“ und kannst aus Körperhaltung, Schwanzbewegungen, Stellung der Ohren und Gebärden die richtigen Schlüsse ziehen. Grundlegende Kenntnisse dazu lernst du bei den Einweisungen durch die Guides. Willst du länger und öfter mit den Gespannen fahren, ist das schon eine wichtige Voraussetzung für den sicheren Umgang mit den Hunden. Umgekehrt. Aber die Hunde müssen dich auch mögen. Ich habe es bei einem Kennel auch schon erlebt, dass es einen Gast gab, in dessen Gespann kein Hund laufen wollte, da konnte der Guide die Hunde tauschen, wie er wollte. Da stimmte einfach die Chemie nicht.

Finntastic:
Interessant. Aber ich dachte mir schon, dass ein gewisser Draht zu den Hunden nicht schaden kann. Du hast mich echt neugierig auf so eine Schlittenhundetour gemacht.
Doch nun noch einmal zurück zu deinen Büchern. Nicht nur mit deinem Buch „Huskies, Schnee und schnelle Kufen“ sondern auch mit deinem neuen Buch „Trollwege“ hast Du Lesungen gehalten. Du warst beispielsweise am 24. November 2017 im alten Schulmuseum MTK der Weingartenschule in Kriftel zu Gast. Was gefällt dir besonders daran vor Publikum zu lesen? Und liest du lieber vor großem Publikum oder im kleinen Kreis? Wie ich gehört habe, hatte die Location in Kriftel sogar besonderes Flair, das die Lesung für Dich noch viel persönlicher gemacht hat.

Dietrich:
Ich möchte mit meinen Geschichten Menschen für den hohen Norden begeistern. Das gelingt umso besser, je mehr Kontakt ich zu meinen Lesern habe. Die beste Möglichkeit dafür ist eine Lesung, bei der ich den Menschen gegenüber stehe, die solche Erzählungen hören möchten. Dabei wird natürlich nicht nur gelesen. Du kommst auch miteinander ins Gespräch, kannst Geschichten näher erklären, z.B. wie sie entstanden sind und durch Bilder die Atmosphäre der Orte, an denen sie spielen, lebendig machen. Die Reaktionen der Zuhörer spielen dabei ebenfalls eine große Rolle, denn sie geben mir ein Feedback.

Die Lesung im Schulmuseum hatte für mich ein spezielles Flair, da sie in einem rekonstruierten, alten Klassenzimmer stattfand, das bis ins Detail dem meiner Grundschule entsprach, in dem ich Lesen gelernt habe. Das war schon etwas Besonderes. Außerdem passte hier perfekt das abgewandelte Hamlet-Zitat: „Es gibt mehr Dinge zwischen Himmel und Erde, als unsere Schulweisheit sich träumen lässt.“

Der überschaubare Kreis der Teilnehmer verlieh der Lesung eine persönlichere Note, als es bei Lesungen vor großem Publikum, z.B. während der Aktion „Leipzig liest“, möglich war. Für mich ist das angenehmer, weil der Kontakt zu den Zuhörern dadurch viel schneller und intensiver zu Stande kommt.

Finntastic:
Wirst du denn auch im neuen Jahr wieder auf der Skandinavienwelt in Essen mit dabei sein? Können wir uns auf neue Lesungen mit Lichtbildvortrag von Dir freuen?

Dietrich:
Ich bin auch jedenfall im nächsten Jahr wieder auf der Skandinavienwelt mit dabei. Ansonsten würde ich gerne weitere Lesungen halten und bin deshalb auch immer auf der Suche nach passenden Locations und interessierten Veranstaltern. Das technische Equipment ist vorhanden, möglichen Interessenten entstehen auch sonst keine Kosten. Über Anfragen und Angebote über Email  würde ich mich sehr freuen.

Finntastic:
Und hast du bereits weitere Pläne für das neue Jahr? Wird es bald ein weiteres Buch von dir geben und wohin geht deine nächste Nordreise?

Dietrich:
Im nächsten Jahr geht die Reise, wie könnte es anders sein, nach Skandinavien. Sigrid und ich wollen ein wenig herumtouren, vielleicht noch einmal die Lofoten besuchen und im nördlichen Lappland in den Bergen wandern. Bei Abisko gibt es eine kleine Gebirgshütte, die Kårsavaggestuga, die wir noch nicht kennen und zu der wir gerne einmal laufen möchten. Eventuell reicht die Zeit auch noch für einen Abstecher ins nördliche Finnland. Dabei werde ich fleißig Eindrücke sammeln für weitere Geschichten. Bis aus denen ein Buch wird, braucht es aber noch ein wenig Zeit.

Finntastic:
Vielen, herzlichen Dank für das tolle Interview und weiterhin viel Spaß auf deinen Reisen durch den Norden! Vielleicht hören wir ganz bald noch einmal mehr über deine Reisen hier auf meinem Finnland-Blog. Meine Leser würden sich ganz bestimmt freuen.

Dietrich:
Auch ich bedanke mich und wünsche allen Lesern „God Jul och ett gott Nytt År“ (Frohe Weihnachten und ein tolles, neues Jahr)!


Impressionen aus dem Reisealbum von Dietrich Bender

 


Dietrich Bender und seine Bücher

Dietrich Bender liebt das Reisen durch den Norden. Vor eineinhalb Jahren ging er in Pension und widmet sich seitdem noch verstärkter seiner Nordlust. Seine Liebe für die wilden Landschaften Skandinaviens entdeckte er während einer Campingbusreise mit seiner Familie durch Schweden, als seine Töchter noch klein waren. Seitdem ist er immer wieder in Skandinavien, Island und Grönland unterwegs, entweder mit dem Campingbus, per Küstenschiff, Floß oder einfach mit dem Rucksack und Zelt. Was er so alles auf seinen Touren durch den Norden mit seiner Frau Sigrid und den beiden Töchtern erlebte, hielt er in seinem ersten Buch „Nach Norden Kinder“, einer heiteren Sammlung von unterhaltsamen Reiseerzählungen, fest.

Mit dem Hundeschlitten quer durch die Schneewüsten Skandinaviens

Seitdem die Kinder erwachsen und die Zeiten der gemeinsamen Reisen vorbei sind, brechen Bender und seine Frau Sigrid immer wieder zu erlebnisreichen Treckingtouren durch Nordeuropa und Alaska auf. Auf über 1.000 Kilometern führte sie ihr Weg bereits über Lapplands weite, atemberaubend schöne Fjelle, entlang tiefblauer Fjorde und hoher Bergen Norwegens sowie vorbei an den gigantischen Gletschern Grönlands. Die Erinnerungen dieser abenteuerreichen Trips schrieb Bender in seinem zweiten Buch „Nordlicht über Helags“ nieder. Sein drittes Buch „Huskies, Schnee und schnelle Kufen“ erzählt von seinen Abenteuern als Musher auf seinen Touren mit Schlittenhunden quer durch norwegisch, schwedisch und finnisch Lappland. Als unerfahrene Anfänger erlernten Bender und seine Frau den Umgang mit Schlittenhunden und Gespann auf Fahrten quer durch die schwedischen Urwälder rund um Kiruna. In einer reizvollen Kombination aus Lesung und Diavortrag berichtete Bender über die Erlebnisse mit den Schlittenhunden schon auf Buch- oder Reisemessen, wie der „Skandinavienwelt“ in Essen.

Alaska und seine endlos schönen, weiten Landschaften

In den letzten Jahren haben sich seine Reisen nun westwärts in den Norden Amerikas nach Alaska verlagert. Über seine Erlebnisse und Erfahrungen auf seinen Touren entlang endloser Highways und rauer, wilder Küsten Nordamerikas berichtet er in seinem vierten Buch „Ab nach Alaska“ mit viel Humor und Selbstironie.

Mit seinen Geschichten und Reiseberichten möchte der Autor die Menschen für den Norden Europas und Nordamerikas begeistern. Seine Reisen quer durch Skandinavien haben ihn nun zu seinem neuesten Buch „Trollwege“ inspiriert, das in 26 abenteuerlichen und mystischen Kurzgeschichten den Leser auf eine spannende Reise zu nordischen Orten voller Mystik und Magie entführt. Ob lebende Bäume, echte Trolle, Elfen oder mystische Geschichten aus der Kultur der Samen, der Urbevölkerung Lapplands, Dietrich Bender weiß den Leser zu verzaubern. Das Besondere an seinen Erzählungen ist auch die Tatsache, dass jede Kurzgeschichte am Ende eine nicht zu erwartende Wendung nimmt. Geschickt reißt der Autor in seinen lebhaften Geschichten den Leser mit und am Ende des Buches fragst du dich tatsächlich: Gibt es sie wirklich, die Fabelwesen des Nordens?

Kontakt zum Autor

E-Mail: dietrich.bender@t-online

Trollwege
(FOTO: Finntastic) Auch Janne-Oskari haben die spannenden Kurzgeschichten aus Skandinavien gut unterhalten.

Habt ihr Lust, den Autor persönlich zu treffen und seinen Nordreiseabenteuern zu lauschen, dann schaut auf der nächsten Skandinavienwelt (23. – 27. Februar 2018) in Essen vorbei. Dietrich Bender wird dort am 24. Februar einen tollen Vortrag zum Thema „Wandern in Lappland“ halten. Und falls ihr lieber gemültich zu Hause seine Bücher lesen wollt, auch kein Problem! 🙂

Nordische Grüße
Finntastic 🇫🇮


—> Hier geht es zu meinem Beitrag über die Skandinavienwelt 2017

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