I like to Moose it Moose it – Tipps und Tricks rund um die Elch-Fotografie

(FOTO: Claudia Pelzer/©Pelzer-Photography) Im Interview verrät Naturfotografin Claudia Pelzer, worauf es bei der Elchfotografie ankommt.
(FOTO: Claudia Pelzer/©Pelzer-Photography) Im Interview verrät Naturfotografin Claudia Pelzer, worauf es bei der Elchfotografie ankommt.

(Werbung) Ob in Finnland, Skandinavien oder Nordeuropa – überall in den Wäldern des Nordens ist er zu Hause: der Elch. Gemeinsam mit Naturfotografin Claudia Pelzer entstand die Idee zu einem „Finntastischen“ Elchkalender. Im Interview verrät sie uns mehr über ihr Elchshooting in Alaska, welches Fotoequipment erforderlich ist und wie man die einzelgängerischen Giganten geschickt vor die Kamera bekommt.

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Auf den Elch gekommen – Naturfotografin Claudia Pelzer erzählt vom Elchshooting in Alaska

Finntastic:
Hallöchen Claudia, „elchstark“, dass unser gemeinsamer Elchkalender nun erhältlich ist. Und deshalb wollen wir jetzt auch einen Blick hinter die Kulissen werfen und freuen uns schon sehr, dass Du uns ein wenig mehr über Deine Passion für Alaska und den Elch erzählen willst! Aber bevor es losgeht, verrate uns doch kurz, seit wann besteht Deine Leidenschaft für die Fotografie?

Claudia Pelzer:
Meine erste Knipse bekam ich mit 10 Jahren von meinem Vater. Mein Opa hat mir später seine alte Rollfilmkamera überlassen. Später schenkte mir mein Vater seine gute Spiegelreflexkamera, weil er mit der Technik nicht zurechtkam. Mit all diesen Kameras habe ich quasi die gesamte Fototechnik von der Pike auf gelernt. Fotografieren war früher übrigens noch richtig teuer! Digitalkameras gab es noch nicht! Die vielen Filme habe ich mir quasi vom Munde abgespart.

Und schon damals habe ich mich für alles, was kreucht und fleucht interessiert und bin so in die Naturfotografie rein gewachsen. Später habe ich mich auch intensiv mit der Makrofotografie auseinander gesetzt. Deshalb weiß ich nicht nur einiges über Elche und andere große Wildtiere, sondern auch eine Menge über Insekten und Pflanzen.

Indian Summer in Alaska
(FOTO: Claudia Pelzer/©Pelzer-Photography) Die Landschaft Alaskas hält besonders im Herbst, während des Indian Summers, ein prächtiges Farbenspiel bereit.

Finntastic:
Was gefällt Dir daran, Elche zu fotografieren und warum ausgerechnet Alaska?

Claudia Pelzer:
Nordamerika, inklusive Alaska und Kanada gehören schon lange zu meinen Lieblingsreisezielen. Übrigens nicht nur wegen der Elche! Die Landschaft ist einfach atemberaubend schön, es gibt tolle Lichtstimmungen und auch die Fauna und Flora ist enorm vielseitig. Mit etwas Glück kannst du nicht nur Elchen und Rentiere, sondern auch Grizzlys, Schwarzbären, Schneeziegen, Stachelschweine, Pfeifhasen, Ziesel, Biber, Seeotter oder Murmeltiere vor die Linse bekommen.

Da schlägt das Herz einer Naturfotografin einfach höher! *lächelt* Und wenn Dir dann ein Elchbulle mit so imposanten Schaufeln, wie auf unserem Titelbild, vor die Linse gerät, ist das definitiv ein Highlight!

Ich finde, Elche sehen außerdem lustig aus! Besonders beeindruckt mich der Elch aber, weil er so viele unterschiedliche Lebensräume besiedelt, wie die Tundra, aber auch Laub- und Mischwälder. Manchmal entdeckst du sie in freier Wildbahn auch mitten in einem Teich, weil sie im Sommer neben Laub besonders gerne die Wurzeln von Seerosen und Wasserpflanzen knuspern. Elche sind nämlich richtige Feinschmecker, musst du wissen. *lacht*

Finntastic:
Bislang dachte ich immer: „Elch ist Elch“! Doch scheinbar gibt es schon Unterschiede, zum Beispiel zwischen dem amerikanischen und dem europäischen Elch!

Claudia Pelzer:
Ja genau! Meines Wissens gibt es acht Elchunterarten: Den Yukon- bzw. Alaska-Elch, den Yellowstone-Elch, den europäischen Elch, den Kamtschatka-Elch aus dem östlichen Sibirien, den jakutischen Elch, der im westlichen Sibirien zu Hause ist sowie den Ost- und Westkanadischen Elch. Die kleinste Elchart ist der Ussuri- oder Amur-Elch, auch Zwergelch genannt. Er ist übrigens der einzige Elch, auf der Beuteliste eines Tigers, nämlich des vom Aussterben bedrohten Amurtigers. Zwergelche werden höchstens 200 Kilogramm schwer und haben auch kürzere Beine, als die anderen Unterarten.

Der Elch, den wir in unserem Kalender haben, ist der Alaska- bzw. Yukon-Elch. Er ist neben dem Kamtschatka-Elch, eine der größten noch lebenden Elcharten. Deshalb trägt er vermutlich auch den lateinischen Namen „Alces alces gigas“. Bei beiden Unterarten erreichen die ausgewachsenen Bullen eine Schulterhöhe von bis zu 2,35 Meter und ein Gewicht von rund 800 Kilogramm. Die Bullen des europäischen Elches gehören mit einer Schulterhöhe von 2,15 Meter und einem Körpergewicht von 600 Kilogramm eher zu den Mittelgewichten.

Elche haben übrigens einen markanten Kehlsack, den man auch Bart nennt. Der ist beim amerikanischen Elch länger als beim europäischen. Ich glaube, der längste Bart, der jemals bei einem amerikanischen Elchbullen gemessen wurde, war 96 Zentimeter lang. Bart und Schaufeln sind auch ein entscheidendes Merkmal in der Brunftzeit, denn im Gegensatz zu unseren Hirschen, haben Elche keine besonders imposante Stimme.

Elch mit Bart
(FOTO: Claudia Pelzer/©Pelzer-Photography) Der Kehlsack eines Elches, auch Bart genannt, ist neben den Schaufeln ein entscheidendes Merkmal während der Brunftzeit.

Finntastic:
Das heißt, Elche sind eher unmusikalisch? *lacht*

Claudia Pelzer:
Ich würde sagen ja! Sie sind einfach nicht so stimmgewaltig wie Hirsche. *lacht* Wenn Elche ‚brüllen’, hört sich das mehr wie ein Quietschen an. Ziemlich lustig, wenn man bedenkt, wie imposant die Elchbullen durch ihre Statur und die Schaufeln sonst wirken. *lacht*


(VIDEO: Claudia Pelzer/©Pelzer-Photography) So hört sich der Brunftruf eines Elchbullens an! 

Finntastic:
Und gibt es auch Unterschiede zwischen den europäischen Elcharten?

Claudia Pelzer:
Aber klar! Wenn ihr einen Elch in Südschweden seht, danach weiter hoch nach Nordfinnland fahrt, und dort einem Elch begegnet, bemerkt ihr mit Sicherheit einen Größenunterschied. Elche, die weiter im Norden leben, sind größer als ihre Artgenossen weiter südlich. Durch die größere Körpermasse können sie mehr Fett einlagern, was sich im Winter positiv auf den Wärme- und. Energiehaushalt auswirkt. Denn im tiefen Schnee ist es für sie noch schwieriger, an Nahrung zu kommen. Forscher haben in diesem Zusammenhang übrigens herausgefunden, dass auch der Nährwert von Futterpflanzen weiter nördlich höher ist, als im Süden. Da scheint es also einen Zusammenhang zu geben! Das finde ich sehr interessant.

Finntastic:
Wie ich gehört habe, gibt es auch im nordamerikanischen Sprachgebrauch ein paar Unterschiede, wenn es um den Elch geht!

Claudia Pelzer:
Ja, richtig! Die Begriffe „Moose“ und „Elk“ werden im nordamerikanischen Sprachraum nicht synonym verwendet. Der Elch heißt dort „Moose“ und in den anderen englischsprachigen Ländern eher „Elk“. Das kann bei Nichtwissen im Gespräch zu Verwirrungen führen. Mit „Elk“ bezeichnet man im Amerikanischen nämlich den Wapitihirsch! In Europa könnt ihr statt Elch, im Englischen auch das Wort „Elk“ nutzen.

Und ich habe gelernt, dass man den Elch in manchen Gegenden auch als Elen oder Elend bezeichnet, was übrigens dann wieder zur Verwechslung mit den afrikanischen Elen-Antilopen führen kann. Es existiert also offensichtlich ein babylonisches Namensgewirr um den Elch! *lacht*

Deshalb nutzen Wissenschaftler meist den lateinischen Namen „Alces alces“, wobei für die Unterarten immer noch ein dritter Teil-Name dazukommt. Unser europäischer Elch heißt übrigens „Alces alces alces“. Also ganz einfach! *lacht*

Beerensträucher in Alaska
(FOTO: Claudia Pelzer/©Pelzer-Photography) Nicht nur die Bäume, sondern auch die Beerensträucher, leuchten während des Indian Summers in Alaska um die Wette.

Finntastic:
Interessant, das wusste ich auch noch nicht! Die Aufnahmen für unseren „Finntastischen“ Kalender entstanden während des nordamerikanischen Indian Summers. Ist das die beste Jahreszeit, um in Alaska Elche in freier Wildbahn zu fotografieren?

Claudia Pelzer:
Elche kannst du in Alaska eigentlich zu jeder Jahreszeit fotografieren. Meine Lieblingsreisezeit ist aber definitiv der Herbst, also der Indian Summer! Ich finde die Farbenpracht so toll! Wenn sich die Bäume, Wälder und auch die Beerensträucher in der Tundra so wunderschön in den Farbtönen Gelb, Orange bis hin zu richtig tiefem Rot färben. Und Ende August bzw. Anfang September ist dann Paarungszeit und die Elchbullen haben so tolle große Schaufeln. Zum Winteranfang, also nach der Paarungszeit werfen sie diese ab. Im Frühjahr wächst den Elchbullen ein neues Geweih. Dann ist der Bast noch dran und zu Beginn sind es eben nur mickrige Stängelchen, bis sich die mächtigen Schaufeln ausbilden. Das wirkt auf Fotos natürlich nicht so imposant. Deshalb eignet sich der Herbst für gute Fotos von Elchbullen besser.

Außerdem gib es im Herbst an den Seen und in den Sumpfgebieten durch die bereits kühleren Temperaturen nicht so viele Moskitos, Kriebelmücken, Hirschfliegen und andere fiese Beiß- und Stechviecher wie im Sommer, die einem den Aufenthalt ganz schön zur Hölle machen können. Das Problem kennt ihr ja sicher auch aus Finnland. Und noch ein Tipp: Wenn ihr in den USA Tiere in freier Wildbahn fotografieren wollt, zieht keinesfalls am ersten Septemberwochenende außerhalb der Nationalparks los, denn dann wird auch in Alaska die Jagdsaison eröffnet. Da werdet ihr ganz sicher kein Wildtier vor die Kamera bekommen.

Otter
(FOTO: Claudia Pelzer/©Pelzer-Photography) Der Otter fühlt sich, ebenso wie der Elch, im Wasser ganz in seinem Element.

Finntastic:
Also gibt es auch in Alaska während des Sommers viele lästige Blutsauger?

Claudia Pelzer:
Ohja, aber hallo! Selbst für die Tiere und damit auch für den Elch, ist das im Sommer oft so unerträglich, dass sie sich immer wieder ins Wasser retten, um diese lästigen Viecher loszuwerden. Ich selbst bin auch noch im Herbst von Kriebelmücken attackiert worden, die damals leider noch recht spät im Jahr im Denali Nationalpark unterwegs waren. Mitten während des Fotografierens kam so ein kleines, schwarzes Biest angebrummert. Ich dachte noch: Was brummt denn da? … da hatte mich das Mistvieh auch schon gebissen. Das hat hinterher fürchterlich gejuckt!

Die Amis nennen die Viecher deshalb auch „nasty bugs“, also „Fiese Fliegen“ bzw. „Fieses Viehzeug“ und tragen zum Schutz des Gesichts zu der Zeit meist auch spezielle Fliegennetze über dem Kopf, wenn sie in der Wildnis unterwegs sind. Aber beim Fotografieren ist so etwas eben eher hinderlich.

Indian Summer im Denali Nationalpark
(FOTO: Claudia Pelzer/©Pelzer-Photography) Indian Summer im Denali Nationalpark.

Finntastic:
Welches Equipment benötigt man, um Elche in freier Wildbahn zu fotografieren? Und was rätst Du Elchfans und Foto-Neulingen, die gerne ein schönes Elchfoto knipsen wollen?

Claudia Pelzer:
Natürlich wachsen bei einer Fotografin wie mir mit der Zeit die Ansprüche an die Fotos. Anfängern und Hobbyfotografen, die einfach im Urlaub fotografieren wollen, empfehle ich gerne eine Bridgekamera. Die sind schön kompakt, bieten viele Funktionen und man muss nicht so viele Objektive mit sich rumschleppen. Die tollste Kamera nützt nämlich nichts, wenn man sie aus Gewichtsgründen nicht dabei hat. Übrigens kann man inzwischen auch mit dem Handy recht schöne Fotos machen.

Ich selbst nutze für die Tierfotografie immer lichtstarke Teleobjektive, was mir ermöglicht, bei maximalem Abstand noch immer gestochen scharfe Fotos zu erhalten. Ein gutes und lichtstarkes Objektiv ist das A und O für gute Naturfotos! Den Kamerabody könnt ihr dann, wenn eure Ansprüche und eure fotografischen Fähigkeiten steigen, entsprechend austauschen. Gute Objektive könnt ihr übrigens auch gebraucht kaufen, zum Beispiel beim Fachhändler eures Vertrauens. Anfängern würde ich wie gesagt erst einmal zu einer Bridge- oder zu einer Systemkamera raten. So braucht ihr zunächst einmal nicht viel von der Fototechnik verstehen und müsst auch nicht so viel Equipment mit euch rumschleppen.

Neben einer guten Kameraausrüstung braucht ihr außerdem Kenntnisse über die Lebensweise der einzelnen Tiere. Wenn ich zum Fotografieren nach Alaska fahren, dann schaue ich vorher, auf welche Tiere könnte ich in welchen Gegenden stoßen. Zudem mache ich mich darüber schlau, was sie für Gewohnheiten haben und welche Fluchtdistanzen ich beachten muss. Ich bereite mich also schon ein wenig vor. Wichtig ist es auch zu wissen, zu welcher Tages- oder Jahreszeit sich welche Tiere, wo aufhalten. Einige Arten, wie zum Beispiel die Rentiere, wandern nämlich über das Jahr! Und dann braucht ihr vor allem eins: Ganz viel Geduld und Sitzfleisch! *lacht*

Rentier
(FOTO: Claudia Pelzer/©Pelzer-Photography) Die Rentiere in Nordamerika werden auch Caribus genannt.

Finntastic:
Was muss man sonst noch bei einem Elch-Shooting im Denali-Nationalpark oder allgemein beim Fotografieren von Elchen in freier Wildbahn beachten?

Claudia Pelzer:
Grundsätzlich ist bei jeglicher Tier- und Naturfotografie erst einmal der Respekt vor der Natur das Allerwichtigste! Wir sind nur Gast in der Natur und wir sollten uns auch so verhalten! Gerade im Norden, so auch in Alaska, oder auch in Skandinavien und in Finnland, ist die Flora sehr empfindlich. Einige zarte Moose und Flechten in der Tundra brauchen bis zu 100 Jahre, um zu einem weichen Teppich zusammenzuwachsen. Ein falscher Schritt und du kannst das empfindliche Ökosystem an dieser Stelle zerstören und das für viele, viele Jahre! Neben den Mücken ist das übrigens ein Grund, weshalb Rentiere wandern und nicht immer an der gleichen Stelle fressen. So kann sich die Flora erholen und es gibt immer genügend Nahrung für die Tiere.

Deshalb meine Bitte und die gilt auch für unsere heimische Natur: Bleibt auf den ausgezeichneten Wegen und Straßen! Es sei denn, ihr seid mit einem ortskundigen Führer unterwegs, oder ihr habt eine Genehmigung, euch abseits der offiziellen Wege aufhalten zu dürfen. Eine solche Genehmigung hole ich mir außerhalb der Nationalparks meist bei Ranger-Stationen und ansonsten bei der Nationalparkverwaltung. Allerdings müsst ihr da meist nachweisen, dass ihr Forscher oder Naturfotograf seid. Ich stelle mich bei meiner Ankunft auch immer bei der zuständigen Stelle kurz vor, erzähle, wo ich hinfahre und wann ich wo bin. Da ich meist allein unterwegs bin, ist das auch gut für meine eigene Sicherheit. So kann im Notfall jemand nach mir schauen, falls ich nicht zu einer geplanten Uhrzeit zurück bin. Was in Gegenden wie Alaska, wo es Bären und andere große Tiere gibt, schon sinnvoll ist.

Was auch noch wichtig ist: Wenn ihr einem Wildtier in freier Wildbahn begegnet, haltet Abstand! Auch aus dem Versteck oder Auto heraus könnt ihr tolle Tierbeobachtungen machen! Oft fühlen sich Wildtiere nämlich bedroht, wenn ihr eine gewisse Distanz zu ihnen unterschreitet. Dann heißt es für das Tier: Flucht oder Angriff! Und das Schlimme ist, wenn ihr euch nicht an diese Regeln haltet und etwas passiert, wird im Zweifel immer das Tier getötet und nicht ihr als Mensch für euren Fehler zur Rechenschaft gezogen! So ist es zum Beispiel schon mehrfach bei Angriffen von Grizzlys passiert. Und mit Elchen ist es nicht anders.

Rentierflechte
(FOTO: Claudia Pelzer/©Pelzer-Photography) Der Boden der Tundra in Alaska ist übersät mit zarten Moosen und Flechten, wie dieser Rentierflechte.

Finntastic:
Das heißt Hobbyfotografen würdest Du eine geführte Tour empfehlen?

Claudia Pelzer:
Ja genau. Denen würde ich immer raten, sich einem ortskundigen Führer anzuschließen. Der weiß auch genau, wo sich die Tiere aufhalten, und ihr erhöht so eure Chancen auf schöne Fotos. Oft werden im Nationalpark und auch außerhalb, öffentliche sowie private Touren zum Beobachten von Elchen und anderen Wildtieren angeboten. Im Denali Nationalpark fahren zudem jeden Tag Busse auf unterschiedlichen Routen, mit denen ihr als Tourist auf Wildtierbeobachtung gehen könnt, zum Beispiel ganz bis hinten rein, zum Lake Louis. Das kann ich auf jeden Fall empfehlen! Ihr müsst euch dazu nur rechtzeitig vorher über die Website des Denali Nationalparks anmelden.

Außerdem sind die ersten 15 Meilen des Denali sowieso frei befahrbar. Da könnt ihr mit dem eigenen Auto lang fahren und ihr seht garantiert viele Wildtiere rechts und links der Straße! Mit dem Wohnmobil kommt ihr sogar noch rund zehn Meilen weiter, bis zu einem Campingplatz, für den ihr aber auch im Vorfeld eine Genehmigung beantragen müsst!

Ziesel
(FOTO: Claudia Pelzer/©Pelzer-Photography) Auf den Wildtiertouren im Denali Nationalpark bekommt man neben Elchen mit etwas Glück auch andere Wildtiere, wie dieses lustige Ziesel vor die Linse.

Finntastic:
Wie würdest Du das Gemüt der Tiere beschreiben? Sind Elche eher kamerascheu?

Claudia Pelzer:
Prinzipiell sind Elche Einzelgänger und dementsprechend eher missmutige Gesellen. Deshalb ist der bereits erwähnte Abstand wirklich das A und O! Übrigens: Wenn ein Elch euch anstarrt, die Ohren anlegt und womöglich auch noch mit einem Fuß aufstampft, heißt: das: „Komm nicht näher!“ Das zu missachten kann tödlich, oder mit schweren Verletzungen enden! Wenn sich Elche bedroht fühlen, reicht ein falscher Schritt in ihre Komfortzone und sie rennen los! So schnell könnt ihr gar nicht gucken! Und ihr wollt ganz sicher nicht von 800 Kilogramm überrannt werden! An sich sind Elche nicht kamerascheu, wenn ihr einen respektvollen Abstand zu ihnen einhaltet. Ich denke, das ist in Skandinavien und Finnland sicher nicht anders.

Finntastic:
Und wie hast Du es geschafft, für die Elchfotos zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort zu sein?

Claudia Pelzer:
Auch wenn es auf den ersten Blick nicht so scheint, aber auch als Naturfotograf braucht man oft Tage, um DAS entscheidende Foto zu machen. Mein Tipp: Im Denali Nationalpark habt ihr gute Chancen, auch tagsüber Elche links und rechts der Straße anzutreffen. Sehr gute Gelegenheiten bieten sich dafür auf den ersten 15 Meilen des Denali National Parks, die vom Visitor Center aus frei mit dem eigenen Auto befahrbar sind!

Normalerweise bin ich zum Fotografieren morgens ganz früh, ein wenig vor Sonnenaufgang vor Ort. Dann sind erst wenige andere Fotografen unterwegs und die meisten Touristen schlafen noch. Außerdem bekomme ich den herrlichen Sonnenaufgang mit und habe kurz danach noch dieses schöne warme Licht. Über den Tag ist es während der Hauptsaison dann für meinen Geschmack im Denali einfach zu voll.

Deshalb fahre ich meistens noch mal am späten Nachmittag hin, wenn die Tagestouristen weg sind und auch die Busse nicht mehr zirkulieren. Zu der Zeit hat man die besten Chancen, Wildtiere vor die Kamera zu bekommen, weil sich die Tiere nicht gestört fühlen. Obwohl sie es schon gewöhnt sind, dass im Denali auf den Routen tagsüber immer High Life ist. *lacht*

Sonnenaufgang
(FOTO: Claudia Pelzer/©Pelzer-Photography) Der Sonnenaufgang taucht die Landschaft des Denali Nationalparks in ein goldenes Licht – der ideale Zeitpunkt, um schöne Tierporträts zu schießen.

Finntastic:
Gibt es im Denali Nationalpark und außerhalb Alaskas auch so viele Wildunfälle, wie in Skandinavien und Finnland?

Claudia Pelzer:
Leider ja, denn du hast in Alaska neben den größeren Wildtieren wie Elchen, Wapitis, Dickhornschafen, Bären und Wölfen auch viele kleinere Tiere, wie Stachelschweine, Waschbären, verschiedene Hörnchen Arten, Hasen und, und, und … Da kommt es leider überall an den Highways unweigerlich zu Wildunfällen.

Wildtiere tauchen meist ganz plötzlich vor dem Auto auf, sodass man im schlimmsten Fall nicht mehr rechtzeitig bremsen kann. Mir ist so etwas zwar noch nicht in Alaska, aber schon einmal fast in Neufundland passiert: Da war ich abends gegen 18 Uhr auf einer Landstraße unterwegs. Es war noch hell. Ich gucke in den Rückspiegel und just in diesem Moment kommt einen halben Meter hinter mir ein Elch flotten Schritts aus dem Gebüsch und rennt über die Straße. Da habe ich einen ganz schönen Schreck bekommen! Wäre ich eine Zehntelsekunde später an der Stelle gewesen, wären wir zusammengestoßen!

Und im Denali ist es mir schon passiert, dass sich mir abends auf der Straße plötzlich ein Elch in den Weg gestellt hat. Wildtiere sind nämlich besonders in der Dämmerung unterwegs. Ich war zum Glück langsam unterwegs und konnte problemlos bremsen. Der Elch hat mich dann nur empört angeschaut und ist schließlich im Wald verschwunden. Da ging mir ganz schön die Pumpe! Deshalb sollte ihr im Denali Nationalpark aber auch außerhalb auf den Landstraßen in Alaska immer in einem angemessenen Tempo fahren, auch wenn ihr nirgends ein Schild mit der Aufschrift „Vorsicht Wildwechsel“ entdeckt! Denn so einen Brecher wollt ihr ganz sicher nicht auf der Kühlerhaube haben!

Finntastic:
Und wie sollte man sich verhalten, wenn man auf eine Elchkuh mit Kälbchen trifft? Ich habe gehört, Elchkühe können dann besonders aggressiv sein.

Claudia Pelzer:
Eine Elchkuh hat ihre Kälbchen immer im Blick. Ihr solltet den Kleinen deshalb niemals zu nahe kommen, nur weil ihr sie süß findet, und unbedingt einen Schnappschuss aus nächster Nähe machen wollt. Eine Elchkuh wird euch spätestens beim Unterschreiten einer gewissen Distanz durch ihre Körpersprache warnen, nicht näherzukommen, indem sie sich aufrichtet und die Ohren anlegt. Wenn ihr diese Warnung nicht ernst nehmt und ihr euch weiter den Kleinen nähert, wird sie euch spätestens dann angreifen. Und das mit Recht, denn sie will ja nur ihre Kälbchen schützen. Also auch hier gilt: Abstand halten!

Elchkuh mit Kalb
(FOTO: Claudia Pelzer/©Pelzer-Photography) Die Rentierkuh und ihren zwei Kälbchen haben es heil über die Straße geschafft.

Finntastic:
Wie entstand das schöne Foto mit der Elchkuh samt Kälbern, die die Straße überqueren wollen?

Claudia Pelzer:
Die Elchkuh lief mit ihren Kälbchen schon eine ganze Weile neben der Straße her. Ich habe sie aus dem Auto heraus, mit gewissem Abstand beobachtet. Touristen und Fotografen sind übrigens oft an Elchkühen nicht wirklich interessiert. Die wollen lieber mächtige Bullen mit großen Schaufeln vor die Linse bekommen. Eine Elchkuh wird nur gern fotografiert, wenn sie Kälbchen hat. Und selbst dann machen die Leute meist nur ein oder zwei Fotos und ziehen weiter. Daher war ich an dem Tag dann plötzlich ganz allein mit den Elchen.

Irgendwann beschloss die Kuh, vor mir die Straße zu überqueren. Also habe ich angehalten. Von der anderen Seite war dann in der Ferne einer der Denali-Busse zu sehen. Der passte in dem Moment echt super ins Bild! Ich musste nur noch auf den perfekten Moment warten und habe auf den Auslöser gedrückt. Natürlich war es kein Schnappschuss im eigentlichen Sinne, weil ich schon versucht habe, die Situation vorauszuahnen. Aber, dass die Elchkuh und ihre Kälbchen beim Kreuzen der Straße in diesem Moment genau in Richtung des herannahenden Busses schauten, war dann wirklich ein schöner Zufall! Ich finde das Foto erzählt eine richtige Geschichte! *lächelt*

Finntastic:
In unserem Kalender gibt es auch ein Motiv mit zwei kämpfenden Elchbullen. Wie nah warst Du da am Geschehen dran?

Claudia Pelzer:
Normalerweise arbeite ich mit einem guten Teleobjektiv. Hier war ich aber tatsächlich ungewöhnlich nah dran. Das Foto gehört zu einer Serie, die ich im nicht öffentlich zugänglichen Denali-Nationalpark geschossen habe. Da gibt es im hinteren Teil ein paar Lodges, in denen man übernachten kann. Die sind allerdings oft schon lange im Voraus ausgebucht. Letztes Jahr hatte ich Glück und ich habe Ende der Saison noch ein Plätzchen bekommen. Eigentlich wollte ich dort Nordlichter fotografieren. Aber die Lodge, in der ich war, lag in einem tiefen und bewaldeten Tal, sodass ich den Himmel nicht sehen und somit auch keine Nordlichter fotografieren konnte.

Deshalb bin ich gleich am nächsten Morgen wieder aufgebrochen und habe morgens um fünf den ersten Bus genommen, der einen zum Ausgang des Nationalparks zurückbringt. Der Busfahrer war total nett. Er hat immer gehalten, wenn sich etwas Schönes zum Fotografieren am Straßenrand gezeigt hat. So konnte ich zum Beispiel einen Biber im schönsten Licht des Sonnenaufgangs fotografieren. Ein paar Minuten später haben wir dann im Vorbeifahren auf einer Lichtung, die beiden kämpfenden Elchbullen entdeckt. Die waren etwa rund 30 Meter vom Bus entfernt und kämpften.

So entstand unser Kalenderblatt „Kampf der Giganten“. Man hörte das Krachen der Schaufeln, wenn sie aufeinandergeprallten und das wilde Schnaufen der Bullen. Das war auf alle Fälle ein imposantes Schauspiel, das ich wohl so schnell nicht wieder erleben werde! Solche Kämpfe finden übrigens häufiger zwischen jüngeren Bullen statt. Die wirklich großen Bullen schlagen den Rivalen meist schon allein durch ihr imposantes Auftreten in die Flucht.

Kämpfende Elchbullen
(FOTO: Claudia Pelzer/©Pelzer-Photography) Nur mit sehr viel Glück bekommt man die Chance solch einen gigantischen Elch-Zweikampf aus nächster Nähe zu fotografieren.

Finntastic:
Es gibt das schöne Sprichwort: Ich glaub’ mich knutscht ein Elch! Ist Dir ein Elch auch schon einmal so nah vor die Linse gekommen?

Claudia Pelzer:
Nein, eigentlich nicht. Im Denali laufe ich eher selten durch die Wildnis. Meistens bin ich mit dem Auto unterwegs. Für Wanderungen durch die Wildnis, vor allem durch Elch- und Grizzlyland sind zudem so genannte Bärenglöckchen sinnvoll. Die kann man sich an den Rucksack oder die Hose machen. So merken die Tiere rechtzeitig, dass man in ihrem Revier unterwegs ist. Sie können die Flucht ergreifen, oder sind zumindest vorgewarnt, dass gleich jemand ums Eck kommt.

Für mich als Fotografin ist das natürlich eher unvorteilhaft, denn ich will die Tiere ja vor die Kamera bekommen. Deshalb verzichte ich meistens auf ein Glöckchen, und summe oder singe stattdessen recht laut vor mich hin, wenn ich zu Fuß in Alaska im Wald unterwegs bin. So habe ich Chance inne zu halten, wenn ich ein Tier aus einer gewissen Entfernung erblicke und eben auch die Chance ein schönes Foto zu machen.

Bär im Wasser
(FOTO: Claudia Pelzer/©Pelzer-Photography) In Alaska gibt es nicht nur Elche, sondern auch Braun- und Schwarzbären. Dieser Bär gönnt sich gerade ein Päuschen vom Lachsfischen.

Finntastic:
Gab es beim Fotografieren der Elche auch schon mal eine Panne, oder bist du schon mal in eine brenzliche Situation beim Elchshooting gekommen?

Claudia Pelzer:
Pannen gibt es immer mal wieder! *lacht* Sei es, dass plötzlich ein Tier vor deine Linse gerät und du vor lauter Aufregung vergisst, den Objektivdeckel abzunehmen und im Sucher deshalb alles dunkel ist und du dann nicht rechtzeitig auf den Auslöser drückst und das Tier im Gebüsch verschwindet! Oder es steht gerade in dem Moment ein Elch oder ein anderes Tier in perfektem Licht auf der Lichtung und du hast die Kamera nicht griffbereit. *lacht*

Und manchmal gibt es eben auch lustige Momente, wenn ich von meinem eigentlichen Plan abweiche und damit in unvorhergesehene Situationen komme. Aber grundsätzlich bin ich eigentlich immer gut vorbereitet und umsichtig. Vermutlich bin ich auch deshalb noch nicht in eine wirklich brenzlige Situation mit einem Wildtier gekommen.

Pfeifhase
(FOTO: Claudia Pelzer/©Pelzer-Photography) Kleine Wildtiere, wie diesen Pfeiffhasen, bekommt man tatsächlich noch schwieriger vor die Kamera, als Elche.

Finntastic:
Und hast Du auf Deinen Alaskareisen auch mal eine recht lustige Anekdote erlebt?

Claudia Pelzer:
Oh, da gab es einige. Aber eine ist mir besonders in Erinnerung geblieben. Vor rund 15 Jahren war ich an der Westküste Kanadas unterwegs. Damals war ich noch sehr unerfahren. Ich hatte bis dahin auf dieser Reise noch keinen einzigen Elch gesehen, obwohl sie dort angeblich überall am Straßenrand herumstehen sollten. Ich wollte natürlich unbedingt einen vor die Linse bekommen. So habe ich mich bei den Rangern erkundigt, wo man gut Elche sichten kann, und bin dann morgens ganz früh losmarschiert. Auf dem Weg entdeckte ich frischen Bärenkot am Wegesrand, dachte mir aber nichts weiter dabei. Obwohl ich natürlich bereits diesen Flyer intensiv im Vorfeld studiert habe, den sie allen Neulingen in die Hand drücken, die sich auf Bärengebiet bewegen. In dem steht, wie man sich verhalten soll, wenn man einem Bären begegnet.

Und so kam ich, wie es der Teufel will, um eine Kurve und da war plötzlich der Schwarzbär, über dessen Kot ich zuvor schon gestolpert war! Ich bin sofort zur Salzsäule erstarrt, obwohl der Bär mich noch gar nicht bemerkt hatte, weil der Wind günstig stand und er friedlich vor sich hin graste. Ich dachte: Verdammt, was machst du jetzt? Dann erinnerte ich mich an den Flyer. Im Nachhinein war diese Situation total komisch, weil ich tatsächlich überlegte: Du sollst mit dem Bären reden … OK … aber du bist in Französisch-Kanada … Verdammt, du kannst kein Französisch! Wie sprichst du den Bären jetzt an? *lacht*

Ich habe mich dann langsam hinter ein Gebüsch zurückgezogen, noch schnell ein Foto gemacht und dann den Rückweg angetreten, so wie es in dem Flyer empfohlen wird. Das Foto ist dann aber leider nichts geworden, weil ich vor lauter Aufregung zu sehr gezittert habe. Es war schließlich mein allererster Bär in freier Wildbahn. *lacht*

kleiner Bär
(FOTO: Claudia Pelzer/©Pelzer-Photography) Die Wildnis Alaskas ist Bärenland, Bärenglöckchen sind daher ratsam. Aber man sollte auch die Spuren am Wegesrand lesen. So stellt man sicher, nicht unerwartet auf ein so großes Wildtier, wie einen Bären zu stoßen.

Finntastic:
Herzlichen Dank Claudia, dass Du uns von Deinen Elchshootings in Alaska erzählt hast. Ich habe eine Menge über den Elch gelernt! Und toll, dass wir dieses schöne Kalenderprojekt zusammen realisieren konnten!

Claudia Pelzer:
Sehr gerne! Mir hat es auch sehr viel Spaß gemacht und natürlich bin ich sehr gespannt, wie Deinen Bloglesern unser Elchkalender gefallen wird!


Über Claudia Pelzer

Claudia Pelzer
(FOTO: Claudia Pelzer/©Pelzer-Photography) Naturfotografin Claudia Pelzer weiß genau, wie sie Elche und andere Wildtiere mit ihrer Kamera einfängt.

Naturfotografin Claudia Pelzer hat ein Auge für schöne Tierporträts. Sie fotografiert seit ihrer Kindheit. Ihre erste analoge Kamera erhielt sie mit zehn Jahren von ihrem Vater. Und ihr Opa überließ ihr noch dazu seine alte Rollfilmkamera. Mit der ersten analogen Spiegelreflexkamera, ein Geschenk von ihrem Vater, starte sie so richtig durch und lernte von der Pike auf die Technik und Geheimnisse rund um die Fotografie. Auf zahlreichen Reisen durch Alaska und viele andere Länder, hat sie mittlerweile nicht nur Elche, sondern auch zahlreiche andere Wildtiere mit ihrer Kamera aufgenommen. Mehr Informationen auch unter www.pelzer-photography.com.


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Über den Kalender „Der Elch – König des Nordens“

Elchkalender
(FOTO: Claudia Pelzer/©Pelzer-Photography, Inken Paletta/ Finntastic – die finnomenale Website) Der Elchkalender “Der Elch – König des Nordens” gibt Einblick in das Leben des nordamerikanischen Elchs.

In den Wäldern Nordamerikas, Skandinaviens und Finnlands ist er zu Hause: Der Elch. Auf zahlreichen Alaskareisen hat Naturfotografin Claudia Pelzer den König des Waldes mit ihren Kameras eingefangen. Gemeinsam mit Inken Paletta, der Autorin des „Finnlandblogs Finntastic – die finnomenale Website“, entstand der schöne Elch-Kalender “Der Elch- König des Nordens”. Ein perfektes Geschenk für alle Nordlandfans, Elchliebhaber und solche, die es werden wollen.

Elchkalender Rückseite
(FOTO: Claudia Pelzer/ ©Pelzer-Photography, Inken Paletta/Finntastic – die finnomenale Website) Der Kalender “Der Elch – König des Nordens” – Ein wunderbarer Elchkalender mit zwölf beeindruckenden Elchaufnahmen während der Zeit des farbenfrohen Indian Summers in Alaska.

Kalenderformate

Die Bestellung des Elchkalenders kann entweder über Amazon (siehe Links oben), oder über einen der folgenden Anbieter erfolgen:

Am Schönsten wäre es natürlich, wenn ihr beim Kauf eines Elchkalenders den stationären Buchhandel bei euch vor Ort, also eure kleine Buchhandlung um die Ecke, unterstützen würdet!! Gerade jetzt in Coronazeiten sind die kleinen Buchahndlungen auf euch als Kundschaft angewiesen!! Ihr braucht für die Bestellung nur die jeweilige ISBN-Nummer. 

Das Titelfoto des Elchkalenders ist zudem über Calvendo als Leinwand (auf Keilrahmen) erhältlich:

  • Leinwand 45 x 30 cm (EAN: 4064076534902), 39,99 Euro
  • Leinwand 75 x 50 cm (EAN: 4064076534896), 59,99 Euro
  • Leinwand 90 x 60 cm (EAN: 4064076534889), 79,99 Euro
  • Leinwand 120 x 80 cm (EAN: 4064076534872), 99,99 Euro

——-> Hier Pressemitteilung downloaden und weitere Informationen erhalten!!


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* Dieser Blogbeitrag und auch der Kalender „Der Elch – König des Nordens“ ist ein gemeinsames Projekt zwischen Inken Paletta, Autorin vom Finnland-Blog „Finntastic – die finnomenale Website“ und Naturfotografin Claudia Pelzer.

Die Einnahmen gehen, abzüglich der Calvendo Provision, zu gleichen Teilen an beide Kunstschaffende. Natürlich ist auch die Corona-Krise nicht spurlos an uns vorbeigegangen.

Wir freuen uns deshalb, wenn ihr uns mit dem Kauf eines Elch-Kalenders bzw. einer Elch-Leinwand ein wenig unterstützt.

Mehr dazu, was sich unter dem Wort “Werbung” verbirgt, erfahrt ihr unter Media Kit und Kooperationen


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