Durch die finnische Prärie mit den Dark Ride Brothers – Die Country-Rockband aus Imatra im Interview

(FOTO: Dark Ride Brothers) Die Dark Ride Brothers zu Gast in Hamburg auf ihrer ersten Deutschlandtournee.
(FOTO: Dark Ride Brothers) Die Dark Ride Brothers zu Gast in Hamburg auf ihrer ersten Deutschlandtournee.

In Finnland sind die Dark Ride Brothers bereits echte Stars. Jetzt wollen die sympathischen Finnland-Cowboys aus Imatra die deutsche Country-Szene erobern. Für mehrer Live-Gigs waren sie Mitte August zu Gast in Deutschland. Auftakt der Tournee war das Konzert im legendären Kaiserkeller in der Großen Freiheit 36. Ich habe mit den beiden Leadsängern und Gitarristen Sven Langbein und Vesa Winberg gesprochen, um mehr über ihre Musik, ihre Erlebnisse auf ihrer ersten Deutschland-Tour und ihre künftigen Projekte zu erfahren.

Finntastic im Gespräch mit den Dark Ride Brothers

Finntastic meets Dark Ride Brothers
(FOTO: Finntastic) Finntastic (Mitte) meets Vesa (links) und Sven (rechts) von den Dark Ride Brothers zum Interview.
Finntastic:
Moi und hallo! Schön, dass ihr trotz eures vollen Terminkalenders Zeit für ein Interview auf meinem Finnlandblog habt. Denn obwohl ihr gerade von eurer ersten Konzertreise quer durch Deutschland zurück seid, geht es in Finnland nahtlos weiter mit zahlreiche Gigs.

Sven:
Vielen Dank für die Einladung zum Interview. Ja genau, es stehen in den nächsten Wochen und Monaten wieder einige Live-Gigs hier in Finnland an. Gerade sind wir deshalb dabei, unseren neuen Bassisten auf den ersten gemeinsamen Gig in einem Monat vorzubereiten. Denn Hannu Liukku wird zum Herbst die Band verlassen, um eigene Projekte zu ver folgen. Gleichzeitig arbeiten wir an unseren neuen Songs und fangen im Hintergrund an, 2018 zu planen.

Finntastic:
Das ist ja super, dass ihr so schnell Ersatz finden konntet. Das war bestimmt gar nicht so einfach. Habt ihr viele Bewerbungen erhalten?

Sven:
Oh ja! Einen Tag nach der Bekanntgabe hatten wir bereits acht Bewerbungen von ganz unterschiedlichen Bassisten im Postfach. Im Laufe der Zeit wurden es noch mehr, und wir mussten aus all den talentierten Kandidaten den richtigen herauspicken. Natürlich spielte es bei der Auswahl eine Rolle, dass er sein Instrument beherrscht. Noch wichtiger waren für uns aber Einstellung, Motivation und dass die Chemie zwischen uns stimmt. Auf Tour, bei Proben und bei Konzertreisen verbringt man einfach viel Zeit miteinander. Die Band wird zu einer zweiten Familie, da müssen alle Beteiligten gut miteinander auskommen. Der neue Dark Ride Brother, den wir euch am 14.10.2017 vorstellen, erfüllt alle Kriterien.

Finntastic:
Wir sind gespannt. Wie kam euch überhaupt die Idee zur Gründung einer deutsch-finnischen Country-Rock-Band in den Sinn?

Sven:
Das war im Endeffekt purer Zufall. Ich habe angewandte Fremdsprachen und Wirtschaft in Gießen studiert und bin dann für ein Auslandsemester nach Sankt Petersburg gegangen. Dort in Russland habe ich lustigerweise viele Finnen kennengelernt und wagte mich ans Finnisch lernen. Meine wachsende Begeisterung für die finnische Sprache und Kultur führte mich nach meinem Studium dann direkt nach Finnland. Für mehrere Sommer und Winter habe ich dort auf einem Bauerhof gearbeitet und konnte so meine Finnischkenntnisse vertiefen. Mittlerweile wohne ich seit sechs Jahren in Imatra an der finnisch-russischen Grenze. Hier sind Vesa und ich uns über den Weg gelaufen und haben uns dann einfach mal so zum Jammen verabredet.

Vesa kommt aus der Metal-Szene und kann auf eine langjährige Karriere als Frontsänger und Leadgitarrist in unterschiedlichen Metalbands zurückblicken. Natürlich ist er genau wie ich Musiker durch und durch. Ich spiele seit mehr als zwanzig Jahren Akustikgitarre. Wir waren beide echt mega überrascht, was für ein fetziger Sound entstand, wenn wir zur Abwechslung mal gemeinsam mit mehreren Akustikgitarren loslegten. Und so kamen wir auf die Idee, eine deutsch-finnische Countryrock-Band zu gründen. Wir holten noch einen Gitarristen, einen Bassisten, einen Drummer und schließlich eine Violine dazu. Das war letztendlich der Geburtsmoment der Dark Ride Brothers. In dieser Konstellation touren wir nach der Rückkehr aus Deutschland nun wieder durch heimische Gefilde, mit im Gepäck natürlich viele eigene Songs mit dem unverwechselbaren Dark Ride Brothers Sound.

Dark Ride Brothers at Kaiserkeller
(FOTO: Dark Ride Brothers) Die Dark Ride Brothers und ihre Fans beim Live-Gig im legendären Kaiserkeller auf der Hamburger Reeperbahn.
Finntastic:
Wie würdet ihr diesen speziellen Sound denn beschreiben?

Vesa:
Unser Sound geht ins Ohr. Er ist lebendig, mitreißend und authentisch. Wir sind offen für Neues und spielen das, was uns gefällt. Und was uns selbst gefällt, macht auch unseren Fans Freude. Wer genau hinhört, erkennt in unseren Songs ganz unterschiedliche Musikstile, beispielsweise Rock- und Pop, Country, Folkeinflüsse, aber auch Punkelemente. Natürlich muss unser Sound immer auch die für ihn so einzigartigen akustischen Country-Klänge enthalten. Und natürlich haben wir auch gewisse Ansprüche an jedes Bandmitglied. Alles was wir machen muss Hand und Fuß haben und in puncto Qualität machen wir keine Kompromisse. Jedes Bandmitglied, egal ob deutsch oder finnisch ist sich dessen stets bewusst. Denn wir möchten unserem Publikum gute, stimmungsvolle Songs liefern.

Finntastic:
Und was genau bedeutet der Bandname „Dark Ride Brothers“? Irgendwie schwingt darin für mich auch so etwas wie die deutsch-finnische Freundschaft mit. Denn Sven, Du kommst doch eigentlich gebürtig aus Deutschland.

Sven:
Stimmt, meine Heimatstadt ist Uelzen. Die anderen Bandmitglieder sind gebürtige Finnen. Sicher ist unsere Band deshalb auch ein Symbol für die Deutsch-Finnische Freundschaft. Doch uns verbindet mehr als das. Wir sind „Brüder“ (Brothers): Einer für alle, alle für einen. Yhessä. Wir sind wie eine große Familie. Wir musizieren gemeinsam, wir reden, wir streiten. Und wir tun all dies mit großer Leidenschaft. Das „Dark“ hingegen ist der Ausdruck dafür, dass unsere Songs oft düstere Geschichten erzählen. Wir befinden uns „on the Road“, auf einem wilden „Ride“ quer durch die finnische Prärie, gemeinsam mit unseren Fans.

Finntastic:
Bislang habt ihr fünf eigene Singles herausgebracht, die musikalisch alle sehr unterschiedlich sind. Wie entsteht denn der unverwechselbare „Dark Ride Brothers Sound“?

Vesa:
Ich schreibe grundsätzlich Songs, die ich selber gerne hören würde. Der Sound entsteht dann ganz natürlich dadurch, das jedes einzelne Bandmitglied seine Ideen und den eigenen Stil einbringt. So gibt es immer wieder neue, einzigartige Dark Ride Brothers Kompositionen.

Finntastic:
Alle Songs habt ihr im Studio des bekannten Musikproduzenten Teemu Aalto aufgenommen. Welcher der Songs gefällt euch am besten und welcher ist bislang beim Publikum am besten angekommen?

Sven:
Ich denke, bislang am besten beim Publikum angekommen ist unser Song „The Dark Ride“. Mir persönlich gefällt er von allen Songs auch am besten. Er vereint alle Elemente, die uns und unsere Musik ausmachen: Eine positive, mitreißende Stimmung, ganz unterschiedliche, zuweilen auch exotische Instrumente, wie das Banjo, melodische Violinenklänge, und letztendlich an anderer Stelle wiederum punkgeladene Drums. Toll ist bei dem Song auch die Dynamik zwischen den einzelnen Instrumenten und wie sie sich im Laufe des Songs gegenseitig das Feld überlassen. Im Grunde beschreibt der Song uns selbst: offen für neue Herausforderungen und Ideen, immer in Bewegung, aber dennoch stets das gemeinsame Ziel im Blick.

(VIDEO: Finntastic/Dark Ride Brothers) Die Dark Ride Brothers begeistern das Publikum mit ihrem Song „The Dark Ride“ am 19. August 2017 im legendären Kaiserkeller in Hamburg.

Finntastic:
Und welcher eurer Songs war am aufwendigsten? Ich vermute die neue Powerballade „Wasted Sundays“, denn dazu habt ihr ein spektakuläres Video mit origineller Lovestory und Starbesetzung in ganz außergewöhnlichen Locations gedreht. Oder war es eher das Video zu „The Dark Ride“?

Vesa:
Das Video zu Wasted Sundays war in der Tat für die Produzenten sehr aufwendig. The Dark Ride dagegen eher für Sven, der das komplette Video mehrere Wochen lang in Eigenregie zusammengestellt hat.

Sven:
Das stimmt. Am aufwendigsten war definitiv unser Song Wasted Sundays, der übrigens im Studio noch einmal ordentlich gekürzt wurde. Für das Video haben wir Profis gebucht, die u.a. Serien für das finnische Fernsehen produzieren. Gedreht haben wir es in der alten Kugelhalle der Imatra Street Rod Association und in der Kirche von Ruokolahti. Eine unglaubliche Erfahrung, an einem richtigen Set und mit bekannten Persönlichkeiten zu arbeiten, wie der finnischen Burlesque-Tänzerin „Kiss Kiss Forbid’n“ und dem Präsidenten des Cadillac Clubs of Finland, Tomi Frisk , aber eben auch mega arbeitsintensiv.

Finntastic:
Das klingt in der Tat nach einem aufwendigen Dreh. Doch nun zu eurer ersten Deutschland-Tour: Neben dem Konzert am 19. August im legendären Kaiserkeller in der Großen Freiheit 36 auf der Hamburger Reeperbahn habt ihr auch ein Konzert in Salzgitter und zwei Konzerte auf der MS Finnlines gespielt. Macht es für euch einen Unterschied, an Land oder zu Wasser zu spielen oder ist das Feeling gleich?

Vesa:
Das Feeling ist ähnlich, allerdings gibt es einen bedeutenden Unterschied: Kaum jemand an Bord einer Fähre kommt wegen der Band dorthin. Die Menschen sind zufällig dort und haben so gesehen auch nichts anderes zu tun an dem Abend. Es ist eine Chance, viele neue Fans für sich zu gewinnen. Ohne die Fans von zu Hause muss man sich natürlich noch mehr ins Zeug legen, wenn man die Masse begeistern will. Aber auch an Bord der Finnlines haben wir uns schnell in die Herzen von Passagieren und Besatzung gespielt. Der Dark Ride Sound geht offenbar auch zu Wasser ins Ohr!

Die Dark Ride Brothers auf der MS Finnlines
(FOTO: Dark Ride Brothers) Ob zu Land oder zu Wasser, die Dark Ride Brothers fühlen sich auf jeder Bühne wie zu Hause.
Finntastic:
Und wie ist eure Tour insgesamt gelaufen? Seid ihr zufrieden mit dem Ergebnis?

Sven:
Dafür, dass es die erste Auslandstournee war, ist alles super gelaufen. Natürlich kann man immer etwas verbessern, z.B. werden wir nächstes Jahr sicher einen etwas geräumigeren Bus mit zuverlässigem Anhänger als Fortbewegungsmittel nutzen. Vielleicht planen wir auch einen Tag ohne Konzert ein, an dem wir ein bisschen runterkommen können. Alle Locations haben jedenfalls bereits nach Auftritten im nächstes Jahr gefragt und auch wir haben uns deshalb schon die Zeit um Mittsommer 2018 freigehalten.

Logo Kaiserkeller Hamburg
(FOTO: Finntastic) Eines der besten Konzertlocations auf der Hamburger Reeperbahn: Der Kaiserkeller in der Großen Freiheit 36!
Finntastic:
Das ist super, dass ihr im nächsten Jahr wieder nach Deutschland kommt. Ich kann jedenfalls bestätigen, dass euer Gig im Kaiserkeller ein regelrechtes „Full-House“ war. Ihr habt ordentlich die Bühne gerockt. Mit eurer Vorband „Redheads and the King“ hattet ihr aber auch eine super Vorband. War die Stimmung auf den anderen Konzerten genauso genial, wie im Kaiserkeller?

Sven:
Absolut, die Mädels haben dem Publikum im Kaiserkeller ordentlich eingeheizt und auch die anderen Konzerte waren genial. Meine finnischen Bandkollegen waren begeistert, wie sehr das Publikum in Deutschland von Anfang an auf unserer Seite war. Vor der Tournee war Deutschland an sich das, worauf sich alle in der Band gefreut haben. Das berühmte Hamburg, das leckere Bier, Schnitzel und so weiter. Jetzt, nach der Tournee, reden plötzlich alle von den leicht zugänglichen und hilfsbereiten Deutschen, mit denen man trotz Sprachbarriere tolle Konzertabende erleben kann.

Dark Ride Brothers live at Kaiserkeller
(FOTO: Finntastic) Die Dark Ride Brothers sorgten für mega Stimmung auf ihrem Konzert im Hamburger Kaiserkeller.
Red Heads and the King
(FOTO: Homburg Fotografie) Die drei Mädels von Red Heads and the King live on Stage im Kaiserkeller.
Finntastic:
Eine schöne Erfahrung. Und wie hat euch die Location in Hamburg gefallen?

Vesa:
Der Kaiserkeller war einmalig. Als wir ankamen, hatten wir sofort das Gefühl, willkommen zu sein. Das Team war stets für uns da und auch das, was Konzertbesucher nicht sehen, d.h. alles vom Aufbau bis zur Betreuung Backstage, hat extrem gut gepasst. Und das Wichtigste: Das Konzert, auf denselben Brettern, auf denen bereits die Beatles standen (was uns erst vor Ort richtig bewusst wurde) war ein voller Erfolg: Viel gute Laune, viel Energie, und durchgehend positives Feedback.

Finntastic:
Hattet ihr denn auch Zeit ein wenig von der Stadt zu sehen?

Vesa:
Am Vormittag hatten wir Gelegenheit, im Schnelldurchlauf einige Sehenswürdigkeiten abzuklappern, und nach dem Konzert waren wir noch mit den Redheads und ein paar Freunden in einem geilen Metal-Schuppen. Alle haben Lust auf mehr bekommen, und vermutlich wird man uns auch nächstes Jahr wieder in Hamburg antreffen!

Finntastic:
Das freut mich zu hören. Ich komme auf jedenfall gerne wieder zu eurem Konzert. Wie war denn die Stimmung bei eurem Live-Gig in Salzgitter? Wie ich gehört habe ist Salzgitter die Partnerstadt von Imatra. Da waren dann sicher noch mehr deutsche Fans vor Ort?

Sven:
Genau, aus diesem Grund gibt es in Salzgitter eine der größten Dark Ride Brothers Fangemeinden. Es war toll, ein paar musikalische Grüße in unsere Partnerstadt zu bringen, zumal wir seit Längerem eng mit der Stadt Imatra zusammenarbeiten. Die Stimmung war super, und wir freuen uns bereits auf nächstes Jahr! 😉

Die Dark Ride Brothrs in Salzgitter
(FOTO: Dark Ride Brothers) Die Dark Ride Brothers begeisterten auch in Salzgitter ihre Fans mit einer tollen Bühnenshow.
Finntastic:
Wie ich erfahren habe, hattet ihr auf der Tour aber auch mit ein paar Herausforderungen zu kämpfen, so ist euch am Sonntag vor dem Konzert in Salzgitter euer Anhänger kaputtgegangen. Das war ja sicher nervenaufreibend, denn irgendwie musstet ihr das ganze Equipment doch zum Auftritt und später noch auf die MS Finnlines zu eurem Abschlusskonzert bugsieren…

Sven:
Oh ja! Der Sonntag war eine einzige Herausforderung. Erst kamen wir wegen eines Mega-Fahrradevents nicht aus Hamburg heraus und irrten dort zwei Stunden herum, und später hat dann die Kupplung unseres geliehenen Anhängers auf der Autobahn vor Bispingen den Geist aufgegeben (oder wie die Finnen sagen: ihren Vertrag gekündigt). Da standen wir nun im Regen. Mit einer halben Stunde Verspätung spielten wir abends in Salzgitter, und Günter Heinisch, der vor Ort zuständig für die Partnerstadtangelegenheiten ist, hatte sich bereits so rührend um alles gekümmert, dass es sogar unserem sonst so redefreudigen Joni die Sprache verschlug: von Essen und Unterkunft bis hin zu einem Werkstatttermin war alles geregelt. Unser besonderer Dank gilt ihm und der Stadt Salzgitter, ohne die wir am nächsten Tag wohl nicht rechtzeitig wieder auf der Fähre gewesen wären.

Finntastic:
Dann ist ja nochmal alles glimpflich abgelaufen. Schön, dass die Tour so erfolgreich war. Die Fans freuen sich bestimmt schon auf neue musikalische Meisterwerke von euch. Und bald geht es für euch auch wieder ins Studio, um neue Songs aufzunehmen. Wann ist es denn soweit und könnt ihr schon verraten, in welche Richtung die Musik geht bzw. welche Art von Songs ihr aufnehmen werdet?

Vesa:
Im Dezember werden wir den ersten Teil aufnehmen, eine weitere Session ist für März 2018 geplant. Die Songs werden, sagen wir mal so, überraschen. Zumindest die Jungs waren ziemlich baff, als ich ihnen meine Ideen vorgestellt habe, und meistens überrascht uns Teemu dann nochmal mindestens genauso stark mit seinen Vorschlägen. Die neuen Songs sind logische nächste Schritte, und gleichzeitig wieder einmal so out-of-the-box, dass man sie kaum so erwartet.

Finntastic:
Plant ihr eigentlich bereits auch eine weitere Deutschland-Tour für das nächste Jahr?

Sven:
Auf jeden Fall! Wir sind nächstes Jahr voraussichtlich um Mittsommer herum in Deutschland. Genauere Termine werden wir zum Jahresende hin bekanntgeben.

Finntastic:
Und wann können eure Fans denn mal mit einem waschechten „Dark-Ride-Brothers-Album“ rechnen?

Vesa:
Diese Frage bekommen wir häufiger zu hören. Natürlich möchten wir irgendwann mal ein richtiges Album veröffentlichen. Doch wir wollen keinesfalls nur um des Albums Willen einen Sampler auf den Markt bringen. Oft werden nämlich Alben veröffentlicht, die nur wenige gute Songs enthalten. Die restlichen Songs sind oft nur „Füllmaterial“. Deshalb haben wir bislang nur Singles herausgebracht. Außerdem bekommt so jeder einzelne Song die volle Aufmerksamkeit vom Publikum und das Feedback, das er verdient. Bei unserer nächsten Studiosession im Winter werden wir uns deshalb wieder auf drei bis vier Songs konzentieren. Mal schauen, wie sie beim Publikum ankommen. Wenn wir sie im nächsten Jahr veröffentlichen und sie gut ankommen, wäre es vielleicht eine Überlegung wert, ernsthaft über das erste „Dark Ride Brothers“-Album nachzudenken. Wir wollen einfach bei unserem ersten Album keinen schlechten Kompromiss eingehen, sondern eine Auswahl an Songs präsentieren, die es in sich haben.

Finntastic:
Lieben Dank für das Gespräch und weiterhin viel Erfolg mit eurer Musik. Ich freue mich schon auf neue Live-Gigs und mitreißende Songs von euch.

Sven:
Dir auch Vielen Dank und natürlich weiterhin ganz viel Erfolg mit Deinem Finnlandblog Finntastic.


Finntastische Impressionen vom Live-Gig der Dark Ride Brothers im legendären Hamburger Kaiserkeller in der Großen Freiheit 36.

 

Die schwungvolle Vorband der Dark Ride Brothers: Redheads and the King


Ein herzliches Dankeschön an die Dark Ride Brothers (www.darkridebrothers.fi) für dieses tolle Interview, an Redheads and the King für ihren tollen Auftritt im Kaiserkeller (https://de-de.facebook.com/redheadsandtheking/) sowie an Ralf von Homburg Fotografie (www.homburg-fotografie.de), der mir für die Fotogalerien auch ein paar seiner Finnpressionen vom genialen Live-Gig der Dark Ride Brothers und der Vorband Redheads and the King im Hamburger Kaiserkeller zur Verfügung gestellt hat! 🙂

Greetz Finntastic 🇫🇮


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